Beantworten Sie die folgenden Fragen ehrlich mit Ja oder Nein. Zählen Sie am Ende, wie oft Sie mit Ja geantwortet haben.
◻︎ Fühlen Sie sich morgens trotz ausreichend Schlaf häufig nicht erholt?
◻︎Haben Sie das Gefühl, nur noch zu funktionieren?
◻︎Kosten Sie alltägliche Aufgaben deutlich mehr Kraft als noch vor einigen Monaten?
◻︎Fällt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren oder Entscheidungen zu treffen?
◻︎Sind Sie schneller gereizt, ungeduldig oder emotional erschöpft?
◻︎Haben Sie kaum noch Energie für Dinge, die Ihnen früher Freude gemacht haben?
◻︎Nehmen Sie sich selten Zeit für Erholung oder können dabei nicht richtig abschalten?
◻︎Haben Sie häufig das Gefühl, für alle anderen da zu sein, während Ihre eigenen Bedürfnisse zu kurz kommen?
◻︎Halten Ihre Erschöpfung oder Überforderung bereits seit mehreren Wochen an?
◻︎Erholen Sie sich auch nach einem freien Tag oder einem Wochenende nicht richtig?
◻︎Leiden Sie häufiger unter körperlichen Beschwerden wie Verspannungen, Kopfschmerzen, Magenproblemen oder Herzklopfen, ohne dass sich eine eindeutige Ursache finden lässt?
◻︎Denken Sie immer wieder: „So kann es nicht mehr weitergehen.“ oder „Ich kann einfach nicht mehr.“
Waren Sie von der Anzahl Ihrer Ja-Antworten überrascht? Oder haben Sie bereits geahnt, wie belastet Sie sich im Moment fühlen?
Oft ist nicht nur die Anzahl der Ja-Antworten entscheidend, sondern auch, welche Aussagen Sie bejaht haben. Vielleicht haben Sie gemerkt, dass Sie sich in einzelnen Fragen besonders stark wiederfinden. Auch das kann ein Hinweis darauf sein, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen.
Je mehr Fragen Sie mit Ja beantwortet haben, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Erschöpfung bereits Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden und Ihren Alltag hat. Gleichzeitig können auch einzelne Warnsignale – etwa das Gefühl, nur noch zu funktionieren, sich trotz Erholung nicht zu regenerieren oder zu denken „Ich kann einfach nicht mehr.“ – ernst genommen werden, selbst wenn Sie insgesamt nur wenige Fragen mit Ja beantwortet haben.
Dieser Selbst-Check dient ausschließlich der ersten Orientierung und ersetzt keine medizinische oder psychologische Diagnose. Erschöpfung kann auch körperliche Ursachen haben und sollte bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.