Wenn der Heilige Abend anders aussieht als gedacht
So, heute ist es so weit. Der Heilige Abend steht vor der Tür, und ich hoffe, dass du noch nicht zu sehr in den abendlichen Erledigungen versunken bist.
Ich hoffe, dass du – egal, wie deine Weihnachtsfeiertage aussehen werden –weißt, worum es wirklich geht.
Weißt, wer du wirklich bist.
Weißt, wer dich liebt.
Wenn du an Jesus glaubst, dass er für deine Sünden gestorben ist, auferstanden ist und lebt, dann hast du das Geschenk schon erhalten.
Ja, manchmal vergessen wir das im Stress des Alltags.
Deshalb schreibe ich dir, um dich daran zu erinnern.
Auch wenn diese Weihnachten vielleicht schrecklicher nicht sein könnten,
kann ich dir voller Überzeugung sagen:
Es wird gut enden.
Vielleicht nicht morgen.
Vielleicht nicht in zwei Wochen.
Aber es wird gut sein.
Gott ist da, auch wenn du ihn nicht spürst
In der Offenbarung steht, dass eines Tages alle Tränen abgewischt werden.
Wir werden keine Angst mehr spüren, keine Kopfschmerzen von Sorgen bekommen.
Wir werden nicht mehr von alten Wunden verfolgt oder von Versuchungen geplagt sein.
Irgendwann haben wir den guten Kampf fertig gekämpft, und dann wird alles gut sein.
Doch bis dahin müssen wir nicht allein gehen.
Jesus sagte selbst, dass er immer bei uns ist. (Matthäus 28,20)
Er ist mit dir – an Weihnachten, morgen und an jedem anderen Tag.
Ja, manchmal ist er still.
Manchmal lässt er dich Dinge ausprobieren, so wie du auch deine Kinder still beobachtest, wenn sie etwas Neues wagen.
Aber er ist da. Immer.
Frag mich nicht, warum Gott manches zulässt.
Warum Kinder sterben.
Warum Arme leiden.
Aber ich weiß: Er ist gut.
Denn was hätte all das – unser täglicher Kampf mit Geldnöten, Beziehungsproblemen,
den Nachwirkungen einer Scheidung oder vielleicht sogar mit häuslicher Gewalt –
für einen Sinn, wenn am Ende einfach jeder im Erdreich verwest?
Nein, das macht keinen Sinn.
Wozu der Ruf nach Gerechtigkeit, wenn es sie gar nicht gäbe?
Wozu die Suche nach Liebe, wenn sie doch nur im Schmerz endet?
Durch Gott macht alles Sinn.
Mit Jesus bekommen wir eine feste Hoffnung.
Und durch ihn wird alles neu.
Weihnachten überschattet
Für viele sind die Feiertage nicht nur von Geldmangel überschattet, sondern auch von der ständigen Erinnerung an den familiären Zerbruch.
Vielleicht hast du die letzten Tage mit dem Vater deiner Kinder diskutieren müssen und bist nun völlig erschöpft. Vielleicht bist du wütend, weil er das ganze Jahr
über kaum präsent ist – und gerade jetzt den „Super-Dad“ gibt. Vielleicht trägst du aber auch Traurigkeit in dir, weil du dir für deine Kinder eine heile Familie gewünscht hättest. Oder weil der
Vater deiner Kinder viel zu früh von dieser Welt gegangen ist.
Weihnachtswünsche von Mama zu Mama
Weihnachten muss nicht perfekt sein.
Genauso wenig, wie du perfekt sein musst – oder je sein könntest.
Und genau darin liegt vielleicht die schönste Wahrheit dieses Festes:
Jesus kam nicht für die Perfekten.
Er kam für uns!
Er kam für Sünder und Verlorene,
für Arme und Verlassene,
für Ausgeschlossene und Verwaiste.
Und genau deshalb dürfen wir hoffen.
Nicht, weil alles gut läuft.
Sondern, weil er gut ist!
Ich bete, dass du versorgt bist, dass du spürst, wie Jesus dich hält, und dass sein Frieden dein Herz ganz besonders heute erfüllt.
Und vergiss nicht:
Du bist geliebt.
Geborgen.
Und nicht allein.
💫
Wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!
(Oscar Wilde)
Gottes reichen Segen für dich und deine Familie!

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